Italien - Das Lieblingsland der Deutschen
Die italienische Halbinsel, die einem Stiefel recht ähnlich sieht, ist ein charakteristisches Merkmal der italienischen Geographie. Außer dieser Halbinsel gibt es noch zahlreiche kleinere und größere Inseln, wie zum Beispiel Sizilien, Sardinien oder Capri. Italien grenzt an Frankreich, die Schweiz, Österreich, Slowenien, San Marino und den Vatikan.
Mit einer Bevölkerungszahl von über 60 Millionen Einwohnern ist Italien nach Deutschland, Frankreich und Großbritannien das Land mit der viertgrößten Bevölkerung Europas. Im weltweiten Ranking belegt die Nation Rang 23. Dabei leben die meisten Italiener, rund zwei Drittel aller Bewohner, in den größten Städten wie Rom, Mailand, Neapel oder Turin.
Offiziell ist Italienisch die Amtssprache Italiens, aber darüber hinaus gibt es noch mehrere regionale Amtssprachen wie zum Beispiel Deutsch und Ladinisch im südtiroler Bereich, Französisch im Aostatal und Slowenisch in den Regionen um Triest. . Beim Italienischen handelt es sich um eine romanische Sprache, weshalb sie einige Ähnlichkeiten in Wortschatz und Grammatik zum Beispiel zum Rumänischen, Spanischen und Französischen hat. Alle romanischen Sprachen stammen prinzipiell vom Lateinischen ab, vermischten sich mit anderen Mundarten und wandelten sich im Laufe der Zeit.
Wirtschaftlich ist Italien ein eher geteiltes Land. Während in den nördlichen Regionen das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf nur knapp unter dem Durchschnitt Deutschlands liegt, so ist der BIP pro Kopf in Kalabrien (Stiefelspitze) nur halb so hoch wie in Südtirol oder der Lombardei.
Einige der größten Flughäfen Europas sind in Italien. Rom-Fuimicino ist derzeit mit knapp 33 Millionen Passagieren jährlich der siebtgrößte Flughafen innerhalb der EU. Die beiden Mailänder Flughäfen Malpensa und Linate bringen zusammen etwa genauso viele Menschen an ihre Reiseziele. Weitere große Flughäfen wie der von Cantania auf Sizilien oder der von Neapel sind auch für den Tourismus in Süditalien von großer Bedeutung.
Italien ist sehr geprägt vom katholischen Glauben, da neben 16% Konfessionslosen über 80% der Bevölkerung Katholiken sind. Somit bleiben nur weniger als 4% für andere Religionen wie dem Islam, Juden und Protestanten. Die Kirche ist ein wichtiger Bestandteil im Leben vieler Italiener und hat einen großen Einfluss auf das alltägliche Leben.