
Überblick
Das in diesem Zusammenhang wichtigste Rechtsinstrument ist das am 8. Februar 1956 in Bonn unterzeichnete Rahmenabkommen über kulturelle Zusammenarbeit zwischen Italien und Deutschland und das Durchführungsprotokoll vom 24. April 2002. Die Botschaft betreut insbesondere folgende Aufgaben:
- Koordinierung der Italienischen Kulturinstitute in Deutschland, mit denen sie jedes Jahr die Leitlinien der kulturellen Programmplanung festgelegt;
- in Übereinstimmung mit dem italienischen Konsulatsnetz in Deutschland Förderung des italienischen Sprachunterrichts an deutschen Schulen und Universitäten;
- in Zusammenarbeit mit der Abteilung des Wissenschaftsattachés und unter besonderer Berücksichtigung der Ministerien für Kulturgüter und Bildung Erleichterung der Verbindung zwischen den verschiedenen, in beiden Ländern tätigen, öffentlichen Kultureinrichtungen;
- Pflege der Beziehungen kultureller Zusammenarbeit und des Austausches mit den anderen kulturell orientierten, italienischen Institutionen in Deutschland, wie beispielsweise dem Netz von Dozenten an den wichtigsten deutschen Universitäten und den Italienischabteilungen in den französischen und internationalen Schulen;
- Kontinuität in den bilateralen Beziehungen zwischen sowohl öffentlichen als auch privaten, deutschen und italienischen Kultur- und Bildungsinstituten. In keinem anderen Land auf der Welt ist Deutschland auf kultureller Ebene so präsent wie in Italien: vier wissenschaftliche Einrichtungen (Deutschen Archäologisches Institut seit 1829, Bibliotheca Hertziana seit 1912, Deutsches Kunsthistorisches Institut in Florenz seit 1897, Deutsches Historisches Institut seit 1888); zwei Zentren, die Stipendienprogramme für Künstler anbieten (Villa Massimo in Rom, Villa Romana in Florenz), sieben Niederlassungen des Goethe-Instituts (Rom, Neapel, Mailand, Turin, Genua, Triest und Palermo), das Zentrum Villa Vigoni, die italienisch-deutsche Universität in Trient und 23 private italienisch-deutsche Einrichtungen. Italien seinerseits ist in Deutschland insbesondere durch die 21 Dante-Gesellschaften in Hamburg, Augsburg, Berlin, Bonn, Darmstadt, Dresden, Erlangen, Freiburg, Germersheim, Kiel Kleve, Lübeck, Mannheim, München, Nürnberg, Regensburg, Saarbrücken, Stuttgart, Traunstein, Weimar, Wiesbaden und Würzburg vertreten.
rechtliche hinweise
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credits | F.A.Q.