
Mit gezielter Förderung will die Bundesregierung die deutsche Wissenschaft weiter voranbringen. Bis zum Jahr 2010 sollen drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung investiert werden (2005: 2,51 Prozent, was ungefähr 55 Milliarden Euro entspricht). Der private Beitrag entspricht etwa zwei Dritteln der Gesamtausgaben.
Die Gesamtzahl der Forscher, einschließlich der Beschäftigten in den Entwicklungtätigkeiten, beträgt 469.000, von denen 73.000 Frauen sind.
- Die bedeutendsten Indexe für die Bewertung des wissenschaftlichen Niveaus sind:
- Der Prozentsatz der in wichtigen (mit einem “impact factor” versehenen) internationalen Zeitschriften erschienenen Veröffentlichungen: 8,4%
- Patent-Ranking: Deutschland ist die Nummer eins bei Patentanmeldungen in Europa. Zusammen mit Japan und den USA gehört Deutschland mit 157000 Patentanmeldungen weltweit zu den drei innovativsten Ländern
- der Prozentsatz der Exporte technologieintensiver Güter innerhalb der OECD Länder: 16,5%
In Deutschland gibt es 372 Institute der Höheren Bildung, von denen 102 Universitäten und 167 Technische Hochschulen und Fachhochschulen sind. Die Studierenden sind 1,96 Milionen, 48% Studentinnen. Die ausländischen Studenten sind 250.000 (12% der Gesamtzahl), die meisten von ihnen aus Osteuropa und aus China (etwa 20.000).
Spitzenforschung findet zudem an Hunderten von wissenschaftlichen Instituten statt, die in Organisationen wie der Max-Planck-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Fraunhofer- Gesellschaft oder der Leibniz-Gemeinschaft zusammengefasst sind. Seit 1948 gingen 16 Nobelpreise an Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft. Außerdem international renommiert: die Fraunhofer-Gesellschaft in der angewandten Forschung sowie die Helmholtz-Gemeinschaft mit 15 international führenden Großforschungseinrichtungen.
rechtliche hinweise
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credits | F.A.Q.