Die Italienische Sprache
Die Italienische Sprache wird weltweit von rund 69 Millionen Muttersprachlern gesprochen. Beim Italienischen handelt es sich um eine romanische Sprache, weshalb sie einige Ähnlichkeiten in Wortschatz und Grammatik zum Beispiel zum Rumänischen, Spanischen und Französischen hat. Alle romanischen Sprachen stammen prinzipiell vom Lateinischen ab und vermischten sich mit anderen Mundarten und wandelten sich im Laufe der Zeit.
Das Italienische ist eine offizielle Amtssprache in den Staaten Italien, Schweiz, San Marino und Vatikanstadt. Darüber hinaus sprechen sehr viele Menschen das Italienische in der Nähe von Nizza, in Monaco, der Küste Sloweniens und den nördlichen Adriaregionen Kroatiens (v.a. Istrien). Natürlich sprechen ehemalige italienische Auswanderer untereinander noch teilweise mit der italienischen Sprachen.
Manche italienischen Dialekte sind selbst für Muttersprachler nur schwer verständlich. Dies geht sogar soweit, dass es unter Linguisten umstritten ist, ob diese noch als Dialekt oder schon als eigenständige Sprache gelten. Vor Allem in einigen Regionen im Süden und auf Sizilien weicht die Sprache relativ stark von der im Norden gesprochenen Sprache ab. Die verschiedenen Mundarten verfügen nicht nur über eigenes Vokabular, auch die Aussprache und Lautbildung weichen von der gängigen Praxis im Norden ab.
Insgesamt kommt die Italienische Sprache mit 21 Buchstaben zurecht, so dass k, j, w, x und y nur in Fremdwörtern vorkommen. Sofern ein Vokal am Ende eines Wortes betont werden soll, so setzt man ein Gravis über die letzte Silbe (zum Beispiel città).